Kuratorische Projektbegleitung und Recherchen zu historischem Quellenmaterial für die
Dauerausstellung Kletterwelten im Elbsandstein - Bewegung in der Landschaft im Museum Bad Schandau
- Auftraggeber: Stadt Bad Schandau, Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH
- Projektmanagement: Andrea Wötzel (Stadt Bad Schandau), Gundula Strohbach (Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH)
- Ausstellungsgestaltung: Jürgen Bretschneider mit Frank Lustig
- mitfinanziert aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Im Rahmen des Auftrages erfolgte die fachliche Begleitung, Organisation und Durchführung der Projektaktivitäten, die Koordination und Durchführung von Publizitätsmaßnahmen und inhaltliche Zuarbeiten für den Projektpartner. Das Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Region.
Museum Bad Schandau mit umgesetzter Außenwerbung im INTERREG-Projekt © Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH
Erstellung Drehbuch/ inhaltliches Konzept zur Dauerausstellung Kletterwelten
- Auftraggeber: Stadt Bad Schandau
Der Auftrag beinhaltete die Sichtung der Sammlung zur Klettergeschichte und inhaltliche Recherchen zu diesem Themengebiet. Es wurden Recherchen zu Leihgaben sowie die Abwicklung des Leihverkehrs durchgeführt. Ebenso erfolgte die konzeptionelle Ausarbeitung, Zuarbeiten zum Gestaltungskonzept sowie die Texterstellung.
Textprobe | Prolog der Ausstellung:
Tradition oder individueller Ehrgeiz, Sport oder Ritual – das Klettern scheint nicht für jeden dasselbe zu sein. Durch Menschen, die in der Landschaft waren, entsteht Klettergeschichte.
Die von den Felsen ausgehende Faszination führt nicht unbedingt zum Entschluss, in eine Kletterroute einzusteigen. Der Motivation zum Klettern liegt offenbar eine tiefgehende Leidenschaft zugrunde. Vielleicht werden deshalb Diskussionen um die Möglichkeiten des Klettersports im Elbsandstein spannungsvoll geführt.
Klettern im Elbsandsteingebirge wird häufig mit dem traditionellen sächsischen Klettern gleichgesetzt. Doch die 150-jährige Geschichte zeigt sich vielgestaltiger.
„Die Inspiration existiert, aber sie muss dich bei der Arbeit finden.“
Pablo Picasso